Die Arbeitswelt wird immer digitaler. Die Ausbildung folgt ihr, wenn auch mit langsameren Schritten. Die Ausgangsbeschränkungen und die dadurch notwendige Umstellung des Lernmodus haben es gezeigt: Die Zukunft der Ausbildung kann digital sein – mit und ohne Virus.

Digitalisierung steht im 21. Jahrhundert im Fokus vieler Lebensbereiche und macht auch vor dem (Aus-)Bildungssektor keinen Halt. Digitale Kompetenzen werden dabei als wichtige Kompetenzen sowohl vom österreichischen Bildungswesen als auch von der UNESCO genannt. Was der Begriff der digitalen Kompetenzen dabei alles beinhalten kann, zeigt diese Grafik in Form einer U-Bahn-Karte:

[All Aboard Projects (www.allaboardhe.org), 2017]

Dieses U-Bahn-Netz erscheint anfangs womöglich etwas viel und das ist es auch, was die Digitalisierung ausmacht: Vielseitigkeit. Denn digital sein bedeutet für viele vor allem junge Menschen mehr Mobilität, Flexibilität und Selbstständigkeit. Diese Vorteile gilt es auch in die Ausbildung zu bringen:

 

Mobilität: wo ich will

Unterwegs in der U-Bahn, von zu Hause aus oder im Lieblingscafé – mobiles Arbeiten wird zum alltäglichen Leben. Warum also nicht auch die Ausbildung mobil gestalten? Gerade schulische, aber auch berufliche und alltägliche Kompetenzen können außerhalb der Berufsschule und des Lehrbetriebs vertieft und trainiert werden. Ein Lernquiz in der Straßenbahn oder ein Erklärvideo zum aktuellen Ausbildungsstoff während der nächsten Zugfahrt – mit hilfe von digitalen Tools und etwas Kreativität in der Methodenauswahl heutzutage kein Problem mehr. Wir müssen uns nur trauen und es ausprobieren.

Ein Beispiel für ein solches Erklärvideo, das man sich bequem von überall anschauen kann, finden Sie hier aus unserer LAP-Vorbereitungsreihe: 

 

 

Flexibilität: wann ich will

Überlegen Sie mal, wann sind Sie am produktivsten? Sind sie eher Frühaufsteher/in oder Nachteule? Die unterschiedlichen Typen von Menschen hinsichtlich der Arbeitszeiten werden gerne mit Lerchen versus Eulen verglichen. Wissenschaftlich betrachtet gibt es fünf verschiedene Typen von Menschen, mit unterschiedlichen Tagesrhythmen und verschiedenen produktiven Zeiten, der sogenannten Prime Time. Für eine effektive und effiziente Ausbildung kann dieser Aspekt gerade im digitalen Bereich einfach berücksichtigt werden. Keine fixen Zeitpunkte, sondern offene Zeitfenster für Arbeitsaufträge oder Selbststudium oder flexiblere Deadline-Zeitspannen statt fixe Deadline-Zeitpunkte sind dabei die ersten Schritte zur Förderung von Flexibilität.

 

Selbstständigkeit: wie ich will

„Alle Wege führen nach Rom“ – dieses Sprichwort dürfte den meisten bekannt sein. Die Quintessenz dieses Spruches lässt sich auch auf die Lehrausbildung im digitalen Zeitalter umlegen. Es gibt nicht mehr nur den einen richtigen Weg eine Aufgabe zu erledigen. Online-E-Learning Tools und Blended Learning Plattformen (=Kombination aus klassischem Unterricht und Online Learning) sind gut Möglichkeiten, einen Rahmen für die Lernenden vorzugeben und dabei die selbstständige Arbeit zu fördern.  Auch wir als METASKILLS.academy haben Blended Learning für unsere Lehrlingstrainings für uns entdeckt und merken, wie positiv sich diese Möglichkeit zur Eigenständigkeit sowohl in Zeit, Ort und Art des Lernens auf die Lernerfolge der Lehrlinge auswirkt.

[unsere Blended Learning Plattform]

Schauen Sie doch mal bei unserem Test-Kurs vorbei und überzeugen Sie sich selbst von der Einfachheit von Blended Learning Plattformen: 

https://www.metaskills.academy/courses/testkurs-vorbereitung-auf-die-lap-im-einzelhandel/

 

Was können all diese Vorteile in der Lehrlingsausbildung in Zukunft bedeuten? Kurz gesagt: Ein Schritt in Richtung Hybridlernen und damit ein paar Stationen weiter in dem U-Bahn-Netz der digitalen Kompetenzen. Gerne unterstützen wir Sie bei der Umsetzung Ihrer digitalen Lernstrategie im Unternehmen – die Weiterbildungsmöglichkeiten werden übrigens auch in digitaler Form von der Wirtschaftskammer bis zu 100% gefördert.

 

 

Foto (lizenzfrei): via Pixabay

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