Präsentationen und Vorträge möglichst spannend und interaktiv gestalten. Das ist das Ziel von vielen Vortragenden. Doch nicht alle schaffen das. Wir zeigen, wie Sie mit Sli.do die Interaktions-Rate ganz einfach und unkompliziert nach oben heben können. 

 

Wir alle haben in unserem bisherigen Leben bestimmt schon einer Vielzahl an Vorträgen und Präsentation gelauscht, mal mehr und mal weniger interessiert. Doch egal wie hoch das Interesse ist, irgendwann kommt bei einem Vortrag der Punkt, an dem unser Gehirn abdriftet, wir auf Durchzug schalten. Hier braucht es etwas was uns und unsere Motivation wieder zurückholt. Das geht am besten mit der Einladung zum Mitmachen und Mitgestalten des Vortrags. Und genau diesen Gedanken, den Gedanken der Partizipation während sonst größtenteils einseitigen Präsentationen, greift das Tool “Slido” auf. 

Slido ist ein sogenanntes “Audience-Response-Tool”, was auf Deutsch übersetzt so viel bedeutet wie: eine Anwendung, die einem helfen kann, mit dem Publikum in Interaktion zu treten. Ziel bei der Nutzung von Slido ist es also eine Interaktionssteigerung während Präsentationen, Vorträgen, Webinaren und Co zu erzielen. 

 

Unsere Anwendung

Für uns haben wir dieses Tool entdeckt, als wir Willkommenstage für diverse Unternehmen und deren Lehrlinge organisiert haben. Da haben wir gemerkt: es braucht irgendetwas um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Mitmachen zu animieren und umzu verhindern, dass nach zwei Minuten Vortrag die Gedanken aller Zuhörenden schon ganz wo anders sind, nur eben nicht bei dem Vortrag. Und so kamen wir auf Slido, und konnten die Zuhörerinnen und Zuhörer damit einbinden, deren Meinungen abfragen oder Just in time die Fragezeichen klären, die bei den Leuten im Kopf entstehen. 

Und es funktioniert nicht nur bei Präsenzveranstaltungen: Auch bei Webinaren und Online-Vorträgen ist Slido eine Anwendung, die sich ganz einfach in die eigenen Präsentationen integrieren lässt. Und es ist so benutzerfreundlich ist, dass jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin auch ganz einfach von Zuhause aus einsteigen und mitmachen kann. 

 

 

 

 

 

 

Wie funktioniert das Tool? 

Slido überzeugt in der Einfachheit der Erstellung von Umfragen und Co. Nach einem schnellen Log in, kann man auch schon beginnen die Präsentation zu kreiieren. In der kostenfreien Basis-Version lassen sich pro Präsentation 5 Fragen beziehungsweise Folien einfügen. Wenn man mehr benötigt, empfiehlt sich ein Upgrade zu einer der kostenpflichtigen Version. Diese kosten ab 10€ pro Monat. 

Für die einzelnen Folien kann man aus verschiedenen Design-Vorlagen wählen, je nachdem was der Vortrag verlangt:

  • Multiple Choice & Quiz: Es können Fragen mit vorgegebenen Antwortmöglichkeiten präsentiert werden und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Mitmachen animiert werden. Bei der Quiz-Funktion können richtige und falsche Antworten markiert werden und nach der Durchführung wird von Slido selbst dann ein Ranking erstellt. 
  • Word cloud & Open text: Hier können die Zuseherinnen und Zuseher mit ihren eigenen Worten antworten. Für längere Antworten empfiehlt sich die Open-Text-Version, während die Wörterwolke sehr schön kurze Antworten veranschaulicht. 
  • Rating: Dies ist ein klassisches Feedback-Abfrage-Design, bei dem das Publikum eine gewissen Fragestellung mit einem Sternsystem bewerten kann. Pro Rating-Folie kann ein Aspekt abgefragt werden. 

Eine weitere hilfreiche Funktion, die bei jeder Präsentation mit slido parallel läuft ist die Möglichkeit für das Publikum in einer extra Rubrik “Live Q & A” Fragen an den oder die Vortragende zu stellen. 

Vor- und Nachteile

+         Für die Nutzung, sowohl auf Erstellerseite als auch auf Publikumsseite ist keine zusätzliche App nötig. Es kann ganz einfach über den Webbrowser eine Präsentation erstellt und präsentiert werden.

+         Für die Beantwortung der Umfragen und Co ist für euer Publikum auch kein Account oder Log in notwendig. Das ganze findet anonym über einen Webbrowser statt. Zum Einloggen in das sogenannte “Event”, so nennt Slido eine Präsentation, gibt es einen Code, mit dem sich alle Zuseherinnen und Zuseher eures Vortrags jederzeit einloggen und mitmachen können.

+        Slido überzeugt mit einer Vielzahl an Möglichkeiten, was die unterschiedlichen Abfrage-Designs angeht. Das zeigt auch die Auflistung der Umfrageformate weiter oben im Beitrag.

+        Die Basic-Version ist für Einsteigerinnen oder nur gelegentliche Nutzer vollkommen ausreichend. Sie enthält alle wichtigen Funktionen, ist nur vor allem im Präsentationsfolien-Umfang beschränkt.

+        Die Anwendung ist sehr intuitiv gestaltet und damit sehr leicht zu bedienen. Es braucht kaum Zeit, bis man sich im Erstellungssystem zurechtgefunden hat, was die Nutzung sehr einfach und schnell macht. 

 

–        Wer Slido mehr als nur gelegentlich nutzen möchte, dem empfiehlt sich ein Upgrade zu einem Kostenpflichtigen Account. Diese beginnen allerdings erst ab 10€/Monat.

–        So ist auch Branding und die Design-Anpassung an zum Beispiel das eigene Unternehmen nur in der kostenpflichtigen Version möglich.

–        Im Kostenlosen Account ist es nur möglich, für alle, die den Code haben oder erraten, im Internet öffentlich zugängige Präsentationen zu erstellen. Möchtet Ihr eine private oder eingeschränkte Umfrage erstellen, braucht ihr ebenfalls ein Update zu einem kostenpflichtigen Account. 

 

Unser Fazit 

Für uns ist Slido ein optimales Tool, um dem entgegenzuwirken, was bei Vorträgen und Webinaren schnell mal vorkommen kann, nämlich ein schläfriges Publikum. Die unterschiedlichen Abfrage-Designs helfen zusätzlich auch noch einmal Variation in die Abfragen zu bekommen und zusammen mit der Q&A-Funktion dem Publikum die Möglichkeit zu geben, in dem Vortrag zu partizipieren. Würden wir eine Ranking-Abfrage zu Slido über Slido beantworten müssen, wären es demnach wahrscheinlich 8 von 10 Sterne, mit kostenpflichtigem Upgrade sogar noch mehr. 

 

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